Willkommen bei Rilke-Air
Was als Klassenprojekt begann, entwickelte sich über Wochen hinweg zu einer kleinen Erfolgsgeschichte mit Turbinenantrieb: Die Lernumgebung „Flughafen Rilke Air“ in Raron.
Mit viel Neugier, Ausdauer und einer ordentlichen Portion Teamgeist tauchten die Kinder Schritt für Schritt in die faszinierende Welt des Fliegens ein. Die lange Erarbeitungsphase hatte es in sich – recherchieren, planen, ausprobieren, verwerfen und neu denken - gehörte genauso dazu wie das gemeinsame Staunen über all die Abläufe, die hinter einem funktionierenden Flughafen stecken.
Ein besonderes Highlight waren die Ausflüge: Der Besuch am Flughafen Belp öffnete den Kindern die Augen für die professionelle Seite der Luftfahrt. Plötzlich waren Sicherheitskontrollen, Gepäckabfertigung und Cockpit keine abstrakten Begriffe mehr, sondern greifbare Realität. Beim Besuch des Flugplatzes Raron wurde es dann noch persönlicher – hier konnten die Kinder hautnah erleben, wie ein kleiner Flugplatz funktioniert und welche Aufgaben dort anfallen.
Zurück im Klassenzimmer verwandelte sich dieses nach und nach in einen eigenen Flughafen. In internen Projekten beschäftigten sich die Kinder mit verschiedensten Berufen: Pilotinnen und Piloten, Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, Sicherheitspersonal, Bodencrew, Verkaufspersonal – jede Rolle wurde mit viel Engagement erforscht und ausgestaltet.
Dann kam der große Moment: „Flughafen Rilke Air“ öffnete seine Tore.
Mit beeindruckender Kreativität entstand ein kompletter Flughafenbetrieb: Ein Check-In-Schalter, an dem freundlich Bordkarten ausgestellt wurden. Eine Security Control, bei der (mit einem Augenzwinkern) selbst der letzte „verbotene Apfel“ entdeckt wurde. Ein Flugzeugbereich, in dem die Passagiere Platz nehmen konnten – inklusive Durchsagen.
Wer Hunger bekam, wurde im Flugzeugrestaurant bestens versorgt, während der Duty-Free-Shop mit allerlei fantasievollen Produkten lockte. Und für alle, die unter Flugangst litten (oder einfach eine Pause brauchten), gab es sogar einen Massagebereich zur Entspannung.
Der gesamte Betrieb lag in den Händen der Kinder. Sie organisierten, erklärten, halfen, improvisierten und meisterten jede Situation mit einer Selbstverständlichkeit, die alle Erwachsenen staunen ließ.
Am Ende gab es viele strahlende Gesichter: Unglaublich stolze Lehrerinnen, beeindruckte Eltern – und vor allem zufriedene, selbstbewusste Kinder, die nicht nur viel über Flughäfen gelernt haben, sondern auch über Zusammenarbeit, Verantwortung und ihre eigenen Fähigkeiten.
„Flughafen Rilke Air“ war mehr als eine Lernumgebung. Es war ein Erlebnis, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn Lernen lebendig wird – und vielleicht auch ein kleiner Beweis dafür, dass große Träume manchmal ganz klein anfangen.
Vielen Dank an alle, die uns so tatkräftig in unserem Projekt unterstützt haben.









