News

Gwunder - Ziit

Der Freiday ist ein zukunftsweisendes Bildungsformat, das Schulen neue Wege des Lernens eröffnet. Entwickelt und begleitet unter anderem von der Stiftung Radix, schafft Freiday Raum für selbstbestimmtes, sinnstiftendes Lernen. Statt dem gewohnten Stundenplan zu folgen, erhalten Schülerinnen und Schüler regelmässig Zeit, um an eigenen Projekten zu arbeiten – Projekten, die sie selbst wählen, planen und umsetzen.

Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir unsere Welt positiv mitgestalten? Dabei orientieren sich viele Freiday-Projekte an den globalen Nachhaltigkeitszielen und greifen aktuelle gesellschaftliche, ökologische oder soziale Herausforderungen auf. Die Lernenden recherchieren, entwickeln Ideen, knüpfen Kontakte zu lokalen Organisationen und setzen konkrete Vorhaben um. So wird Schule zu einem Ort, an dem nicht nur Wissen vermittelt, sondern Verantwortung übernommen und Zukunft gestaltet wird.

Freiday stärkt wichtige Kompetenzen wie Kreativität, Teamarbeit, Eigeninitiative und Problemlösungsfähigkeit. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihre Ideen zählen und ihr Handeln Wirkung zeigt. Lehrpersonen begleiten diesen Prozess als Coaches und Lernbegleiterinnen, die Orientierung geben und Reflexion ermöglichen.

In einer Zeit des Wandels bietet Freiday eine inspirierende Antwort auf die Frage, wie Bildung junge Menschen auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten kann: durch Vertrauen, Gestaltungsfreiheit und die echte Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

Auch die Schulregion Raron wirkt voller Motivation in diesem Bildungsformat mit. Unter dem Namen Gwunder-Ziit freuen sich die Schülerinnen und Schüler jeden zweiten Donnerstag auf vielfältige Projekte, die sie selbst planen, umsetzen und auswerten. Mit grossem Engagement zeigen sie dabei, wie lebendig, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert Lernen sein kann.

Nach einer ersten Phase schliessen wir heute unsere erste Projektrunde ab. Sehr feierlich überreichen wir Diplome, welche zeigen, an welchen Zielen die Kinder gearbeitet haben.

Stolze, motivierte und engagierte Kinder der Schulregion Raron haben gezeigt und erfahren, wie wichtig und sinnvoll ein lebendiges, verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Lernen ist.

Ein grosses Kompliment an alle, die so engagiert an der Arbeit waren. Wie schön, was für wunderschöne Momente geschaffen wurden. Wir freuen uns auf Runde 2, wenn es wieder heisst: "Gwunder-, Gwunder-Ziit, Gwunder-, Gwunder-Ziit... "

Schneesportwoche in Eischoll und Unterbäch

Unsere Skiwoche in Eischoll und Unterbäch war einfach wunderschön, spannend, abwechslungsreich – und voller unvergesslicher Momente.

Schon bei der Ankunft lag eine besondere Stimmung in der klaren Bergluft. Hoch oben über dem Rhonetal erwarteten uns verschneite Hänge, weite Ausblicke und eine Natur, die sich jeden Tag von einer neuen Seite zeigte. Mal tanzten Schneeflocken leise vom Himmel, mal glitzerte der frische Schnee in der strahlenden Sonne. Dann wieder zogen geheimnisvolle Wolken über die Gipfel – und sogar der Regen konnte unsere gute Laune nicht trüben. Ganz im Gegenteil: Das wechselhafte Wetter machte die Woche noch spannender und lebendiger.

Auf den Pisten wurde gelacht, geübt, ausprobiert und gestaunt. Es war beeindruckend zu sehen, wie sicher und mutig alle unterwegs waren. Die Skifahrerinnen und Skifahrer zeigten ihr Können mit eleganten Schwüngen im Schnee, und auch unser Snowboarder - Dominik - meisterte die Abfahrten mit viel Geschick und Coolness. Jeder gab sein Bestes, unterstützte die anderen – und am Ende konnte wirklich jede und jeder stolz auf sich sein. Die Fortschritte waren deutlich sichtbar, und das gemeinsame Erlebnis machte alles noch wertvoller.

Nach einem Tag an der frischen Bergluft tat es besonders gut, sich aufzuwärmen: mit einer Tasse warmem Tee oder einer köstlichen heissen Schokolade in den Händen, roten Wangen und müden, aber glücklichen Gesichtern. In diesen Momenten wurde erzählt, gelacht und auf die schönsten Stürze, die schnellsten Abfahrten oder die lustigsten Erlebnisse zurückgeblickt.

Diese Skiwoche war mehr als nur Sport im Schnee – sie war Gemeinschaft, Freude, Abenteuer und Naturerlebnis zugleich. Eine Woche voller Sonne, Schnee, Wolken und Herzenswärme, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Überall sind Stoffe

Als Stoffdedektive machten wir uns auf die Suche nach Stoffen und untersuchten diese auf ihre Eigenschaften. Wir habe viel über Stoffe gelernt. Neben ihren Eigenschaften habe wir über mischen, Gemische und trennen gesprochen. Nun haben wir bei folgendem Experiment versucht ein Wasser-Salz-Gemisch wieder zu trennen.

Wir durften austüfteln, ausprobieren und schlussendlich das Ergebnis erproben. Es war sehr spannend.

Eislaufen

Mit viel Freude konnten wir das Schlittschuhlaufen in Angriff nehmen.

Alle taten ihre ersten Gleitschritte. Mit Trainer Dany an unserer Seite haben wir bereits viele neue Tricks gelernt. Ob "Trottinette" fahren oder bremsen, alles wird geübt auf dem Eis. Auch das freie Fahren am Ende der Lektion bereitet den Kindern viel Freude.

Winterkunst im Kindergarten

Auch im Kindergarten hat der Winter Einzug gehalten. Mit verschiedenen Techniken gestalteten die Kinder farbenfrohe Bilder. Sie hatten ihre Freude daran und konnten sich so in das Thema vertiefen. Jetzt kann die Fasnacht kommen.

Adventsaktion in St. German – Die Schüler lesen Geschichten vor

Wir gestalten Raum und Stimmung in der Adventszeit, indem wir alle einladen unseren Geschichten im Schulhaus zu lauschen. Wir bereiten in Gruppen Vorlesungen vor, die wir ausschmücken und mit Tee und Biskuits abrunden. Chumm doch öi verbii!

7H/8H St. German - Ausflug ans Swiss Polar Festival in Sion

Swiss Polar Class des schweizerischen Polar- und Gletscherforschungsinstituts organisierte zum dritten Mal das Swiss Polar Class Festival in Sion. Am Freitag, 28. November, gibt es einen Tag exklusiv für Schulklassen. Und wir waren dabei!

Wir durften in 3 verschiedenen Workshops à je 30min Meerwasser unter die Lupe nehmen, Messinstrumente der Polarforschung kennenlernen und Bilder und einen Film im Polaren Erlebnisraum bewundern. Danach konnten wir LIVE Fragen & Antworten einem Polarforscher stellen, der uns interessante Informationen aus seiner Forschungszeit in der Arktis vermittelte. Am Ende durften wir noch unsere eigenen Zeichnungen im Institut aufhängen.

7H/8H St. German - Ausflug nach Sion ins Kunstmuseum

Die 7H/8H von St. German durfte im Kunstmuseum in Sion eine Führung mit einer Museumspädagogin zu moderner Kunst besuchen. Die Ausstellung «Weite Räume» lädt dazu ein, abstrakte Landschaften zu entdecken, die von Künstlerinnen und Künstlern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschaffen wurden. Mit einfachen Formen, bunten Flächen oder versteckten Gesichtern laden die Bilder dazu ein, den Unterschied zwischen gegenständlicher und abstrakter Kunst zu entdecken.

Die Schülerinnen und Schüler lassen sich von den Kunstwerken der Ausstellung inspirieren und experimentieren mit ihrer Fantasie und allen Sinnen. Danach gestalten sie eine eigene, imaginäre Landschaft, inspiriert von der Realität, und nutzen dabei Zeichen- und Drucktechniken. 

Ein Besuch voller Staunen: Die 1H und 2H Raron im Teddybärspital Visp

Am vergangenen Montagmorgen machten sich die Klassen 1H und 2H von Raron auf eine ganz besondere Reise in die Welt der Medizin. Ausgerüstet mit ihren liebsten Plüschtieren trafen die Kinder im Teddybärspital in Visp ein – und schon beim Betreten der Räume war die Aufregung deutlich spürbar. 
In kleinen Teams und unter der Anleitung eines Assistenzarztes übernahmen die Kinder selbst die Rolle der „Teddydoktoren“. Mit grosser Sorgfalt und noch grösserer Begeisterung untersuchten sie ihre Plüschtiere: Fieber messen, „Blut entnehmen“, Röntgenbilder betrachten, einen Ultraschall durchführen, einen Gips anlegen oder sogar die Zähne des Kuscheltiers kontrollieren – all das durften sie eigenhändig ausprobieren. Die Kinder lernten spielerisch, wie ein Spital funktioniert. 
Nach so vielen Eindrücken tat die gemeinsame Pause besonders gut. Bei frischen Weggli, Schokoladenbrot und einem wärmenden Tee füllten die Kinder ihre Energiereserven wieder auf.
Gestärkt ging es weiter zur Notfallstation des Spitals. Dort erwartete die Klassen eine Rettungssanitäterin, die aus ihrem abwechslungsreichen Arbeitsalltag erzählte. Die Kinder hörten aufmerksam zu, als sie von ihren Einsätzen, den Herausforderungen des Rettungsdienstes und den bewegendsten Momenten ihres Berufsle-bens berichtete. 
Der Höhepunkt des Besuchs folgte zum Schluss: Jedes Kind durfte in den Rettungswagen einsteigen und die Ausstattung aus nächster Nähe betrachten. Die strahlenden Gesichter, als das Blaulicht eingeschaltet wurde, sprachen für sich – ein unvergessliches Erlebnis. Lediglich die Sirene blieb aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet, da in den benachbarten Operationsräumen gerade gearbeitet wurde.
Der Vormittag im Spital war nicht nur lehrreich, sondern auch voller Freude, Neugier und wertvoller Erfahrungen. Die Kinder kehrten mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück – und sicherlich mit dem einen oder anderen „geheilten“ Plüschtier im Arm.
 

Laternenumzug in Raron

Am 11. November 2025 fand in Raron der traditionelle Laternenumzug der Klassen 1H bis 4H statt. Bereits in den Wochen zuvor hatten die Kinder in der Schule mit viel Freude und Kreativität ihre eigenen Laternen gebastelt. Entstanden sind dabei wunderschöne Tierlaternen sowie viele leuchtende Äpfel mit kleinen Würmchen – jede Laterne ein kleines Kunstwerk für sich.

Die Feier begann mit dem feierlichen Einmarsch der Kinder zur Felsenkirche. Dort wurde eine kurze, stimmungsvolle Feier abgehalten. Die Schülerinnen und Schüler der 3H und 4H trugen die Martinsgeschichte vor und teilten zudem schöne, besinnliche Gedanken mit allen Anwesenden.

Im Anschluss startete der Umzug durch das abendliche Raron. Die Laternen erhellten die dunkle Nacht und schufen eine zauberhafte Atmosphäre. Immer wieder hielt die Gruppe an, um gemeinsam Laternenlieder zu singen.

Zum Abschluss versammelten sich alle erneut bei der Felsenkirche. Dort warteten warmer Wein, Tee und feiner Zopf auf die Kinder, Familien und Gäste. Ein gemütlicher Ausklang für einen gelungenen Abend.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Helferinnen, die für die Verpflegung und die gesamte Organisation verantwortlich waren. Dank ihrem Engagement wurde der Anlass zu einem besonderen Erlebnis. Die vielen leuchtenden Kinderaugen waren der schönste Beweis dafür, wie wertvoll und schön dieser Laternenumzug war.

Es war ein rundum sehr gelungener Event.